Else

Seelenplan

Lebenslektion

Die eigene reiche innere Welt und intellektuelle Tiefe mit der äußeren Realität in Einklang zu bringen.

Stärke

Ein scharfer Verstand, kombiniert mit einer tiefen emotionalen und kreativen Quelle.

Schwachstelle

Eine Neigung zur Melancholie oder dazu, sich in der eigenen komplexen Gedankenwelt zu isolieren.

Analyse & Profil

Biografie

Bedeutung & Symbolik

Else ist eine traditionelle deutsche und skandinavische Kurzform des Namens Elisabeth. Der Ursprung liegt im hebräischen Namen 'Elisheva', der 'Mein Gott ist Fülle', 'Mein Gott ist mein Eid' oder 'die Gottgeweihte' bedeutet. Als Kurzform trägt Else diese tiefgründige religiöse und spirituelle Bedeutung in einer komprimierten, bodenständigen Form weiter. Symbolisch steht der Name für Treue, Integrität und eine verborgene Fülle. In der deutschen Kultur ist er zudem untrennbar mit der Dichterin Else Lasker-Schüler verbunden, was ihm eine Aura von künstlerischer Genialität und intellektueller Tiefe verleiht.

Spitznamen

Elsi Els

Herkünfte

Hebräisch
Die etymologische Wurzel des Namens liegt im Alten Testament. Über das Griechische (Elisábet) und Lateinische (Elisabeth) verbreitete sich der Name in ganz Europa und wurde zu einem der beständigsten Namen der christlichen Welt.
Germanisch
Obwohl der Ursprung hebräisch ist, hat sich Else im deutschsprachigen und skandinavischen Raum als eigenständiger Name etabliert und hat eine jahrhundertelange Tradition. Hier entwickelte er sich zu einem Symbol für bürgerliche Kultur und später der künstlerischen Avantgarde.

Berühmte Namensträger

Else Lasker-Schüler

Dichterin

Sie ist die ikonischste Trägerin dieses Namens in Deutschland. Als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des Expressionismus prägte sie die deutsche Literatur des frühen 20. Jahrhunderts und verleiht dem Namen eine unzerstörbare Aura von künstlerischer Genialität und avantgardistischem Mut.

Else Ury

Schriftstellerin

Als Autorin der extrem populären 'Nesthäkchen'-Buchreihe war Else Ury über Jahrzehnte eine der meistgelesenen Kinderbuchautorinnen Deutschlands. Sie verankerte den Namen im bürgerlichen, kulturellen Gedächtnis mehrerer Generationen.

Geschichte & Popularität

Else erlebte ihre absolute Blütezeit in Deutschland um die Wende zum 20. Jahrhundert, von etwa 1890 bis 1915, wo sie zu den beliebtesten Mädchennamen zählte. Danach sank ihre Popularität rapide. Heute gilt der Name als extrem altmodisch und wird nur noch sehr selten vergeben. Er ist ein klassischer 'Urgroßmutter-Name'. In jüngster Zeit gibt es einen leichten Trend zu kurzen, altdeutschen Namen, von dem Else aber bisher, im Gegensatz zu z.B. Ella oder Emma, kaum profitiert hat.

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Community-Umfragen

Bodenständig Träumerisch
10 Stimmen
Verspielt Ernst
10 Stimmen
Sanft Kraftvoll
17 Stimmen
Introvertiert Extrovertiert
15 Stimmen
Kreativ Analytisch
15 Stimmen
Zugänglich Formell
6 Stimmen
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